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Der Steinbackofen

von

schloesser-world

 

am 11.07.2007 losgeschaufelt

 

Der Beginn des Ofenbaus

aller Anfang ist schwer...

also erst mal die Erde weg,

Loch her ...

70 cm tief in den Hügel gegraben

zunächst ein Fundament 30 cm

dick gegossen und Natursteine

eingelassen

darauf mit 100 Kalksandsteinen

vier tragende Säulen und ein

bisserl mehr gemauert

 

 

 

 

 

 

das Sägewerk

mit Verlegeholz eine

Verschalung zurecht gezimmert

 

mit 450 kg Sand

mit 150 kg

insgesamt 600 kg Beton

angerührt

per Hand, zu Fuss

gerührt, verteilt, gedreht

stolze 2 Stunden

 

 

 

 

 

geschützt im Zelte

zum trocknen verdammt...

 

 

 

Dicke des Betons :

Innenfläche und Außenfläche

18 cm / auf dem Kalksandstein

15 cm dick

ob in der Sonne oder bei Regen

hart sollst du werden !

 

 

 

 

 

 

 330 Schamotte-Steine wurden

 geholt und einer fiel auf den

 Fuss von Leonie

 Riss im kleinem Knochen

 vom dicken Onkel

 und viele Tränen...

 

 Der Backraum

 Maß nehmen...

 erste Vorahnungen...

Torbogen berechnen

http://bildung.salzburg.at

ganz einfach - echt !!!

 

 

 

 

 

und die ersten Reihen

sind gelegt, die ersten beiden
Reihen für die Isolierung von -->
 

Der Betontisch

hält und trägt mich...

 

 

 

 

 

 

 
Beton zur zweiten Reihe des

Schamottebodens

die dritte und vierte für den

Backinnenraum

 

 

Der Türbogen aus Holz

 

und aus Schamotte

 

lachend und wieder fit...

 

der Bogen sollte mit kleinen

Holzkeilen als Abstandshalter
gestützt werden,

der Schamotte saugt und sollte

vorher in Wasser getaucht
werden, auch das Holz saugt

und sollte zwischendurch

 leicht bewegt werden, damit es
später nicht gänzlich fest sitzt.
 

hier seht ihr die

 weiße Isolierung PROMAT...

gelegt auf Quarzsand

 

 gut oder...?  

 

anschließend den Schamottestein

in Quarzsand verlegt

die Zwischenräume mir Quarz-

sand ausgefüllt

 

 

rechts seht ihr die vorge-

fertigte Türe und dahinter

die runden Verlegeplatten

in der Mitte

und im vorderen Teil

mit Rauchabzugslöchern

 

 

im Vordergrund der

Bohrmeister

im Hintergrund die

schnelle Gesellin

fix und mit viel

Geduld und Ruhe...

 

 

hinten sowie vorne

und zweie in der

Mitte

 

 

 

plus einen Deckel drauf

letzter skeptischer Blick

in den Innenraum der

 

Verschalung geört Kleinholz

fürs erste Feuer

zum Ausbrennen der Verschalung

 

 

die ersten Reihe Gewölbe

sind gelegt

 

wieder mit Holzkeile

als Abstandshalter

 
 

Reihe für Reihe

beidseitig je 12 Reihen

in der Mitte die 23te Reihe

 

 

 

von vorne und von hinten

angepasst

damit keine Hohlräume entstehen

 

darf natürlich nicht fehlen

 

 

 

Bau geglückt ?

 

 

Stolz und Zufrieden

selbst die Luftgitarre erklingt

 

 

 

die einen sagen 5 Tage
die anderen bis zu drei Wochen
trocknen lassen, bei uns 14 Tage

 

rundum bogenhaft gelungen

macht sich gut

 

 

 

ein wenig Haushalt

Baustellenpflege

und durchtrocknen lassen

 

 

Kaminbau

die erste Reihe aus Schamotte

geschnitten; Steine halbiert etc.

 

 

die ersten schiefen Bilder

der erste eigene Dachstuhl

Stützen aufgedübelt

 

 

und den Rest angepasst

die Dachbalken mit Kerben

an die Längstbalken aufgesetzt

 

 

 

ein paar Steinchen

und noch ein wenig Beton

geht bestimmt mal eben so...

 

 

 

250 Feldbransteine

diesmal ohne Leonies Hilfe

 

 

 

langsam sind wir

Gewölbeprofis

und rechts und links

 

 

 

 

 

noch ein paar Steinchen

paarmal Knipsen ausgelassen

und schon ist das Dach eingedeckt

 

 

Ich beklagte mich einst über die schnell weichende Hitze und bekam einige gute Ratschläge : Zunächst, auf den Bildern ist leider nicht zu sehen, dass ich zwischen den Außenwänden des Schamottesteins und des Feldbrandsteins Quarzsand in einer Stärke von 1 bis 2 cm (  geschüttet habe ). Das Dach und der Rest ist mit Glaswolle isoliert. Ich werde aber das Dach nochmals mit Schamottemörtel nachbessern und die Glaswolle verstärken.

 

Und : nicht zu vernachlässigen ist sicherlich die sehr große Türe.

Denn im Sommer hat der Ofen die Hitze wesentlich länger gehalten, als im Winter.

 

 
 wie werde ich ein Feuerteufel

 
zuerst klein und harmlos
 

 

 

Impressionen zur Entstehung eines Brandes

 
aber dann, die Feuerwehr hätte
sich gefreut

 

 

diese Projekt hat Nerven
gekostet, daher der Schein trügt
denn Mann und Frau

 

das kann ein mörderischer Akt
sein und wir haben es in vollen
Zügen genossen

und wer hatte wieder mal R....!

 

 

der Test ohne Türe

Temperatur rast auf 310 Grad

stagniert fast eine Stunde bei

200 Grad und saust plötzlich

auf 120 Grad runter

hat aber nach 15 Stunden noch

seine 40 Grad

also weiter warten auf

die Türe, dann lassen wir es brennen

 

 

unser Verfuger

 

 

ohne Türe, ohne zu Backen

gehts weiter mit Anpassung

der Umgebung

 

 

mit 165 kg- schweren L-Steinen

wird der Hang leicht nach

hinten gedrängt

 

 

 

 
 
 

 

 

 

 

 

 
schmiedeeiserne Verarbeitung
 

 

 

 

 

 

 
ein bisserl Holz 
 

 

 
leichtes Einbrennen 

und auf Temperatur bringen

 

 
Testpizza á la card 
 

 

 

 

 

 

 

kurzfristig
leicht erhöhte Abgaswerte
 

 

 

 

 

 

 

Der Wintereinbruch am 24.03.2008 am linken Niederrhein, Wegberg.

Herrlich oder...?

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 

08.04.2009

hier einige Bilder ( klickt das Bild an ) zum verbesserten Dachstuhlschutz / zur besseren Isolierung des Backraumes.

Hintergrund, bei enormer Hitze, hat sich hin und wieder ein Dachbalken, welcher am Kamin verlegt ist, entzündet.

Zur Verhinderung wurden Promatplatten verlegt.